Inhalte auf einen Blick
- 1 Website erstellen lassen Kosten – der ehrliche Überblick für 2026
- 2 Preisfaktoren: Was bestimmt die Website erstellen lassen Kosten?
- 3 Kostenvergleich: Baukasten vs. Freelancer vs. Agentur
- 4 Preisübersicht nach Website-Typ
- 5 Versteckte Kosten: Darauf solltest du unbedingt achten
- 6 Laufende Kosten: Hosting, Wartung und Updates langfristig kalkulieren
- 7 Branchenspezifische Kostenanalyse: Was zahlen andere?
- 8 Regionale Preisunterschiede im DACH-Raum
- 9 Kostenoptimierung: So sparst du bei der Website-Erstellung clever Geld
- 10 ROI: Wann amortisiert sich deine Website-Investition?
- 11 Webseite erstellen lassen günstig – geht das überhaupt?
- 12 Angebote vergleichen: Worauf du wirklich achten musst
- 13 Häufige Fragen zu Website erstellen lassen Kosten
- 13.1 Was kostet eine einfache Website vom Profi?
- 13.2 Lohnt sich ein Website-Baukasten für Unternehmen?
- 13.3 Welche laufenden Kosten hat eine Website pro Monat?
- 13.4 Wie lange dauert es, eine professionelle Website erstellen zu lassen?
- 13.5 Kann ich meine Website später erweitern, ohne alles neu zu machen?
- 14 Die richtige Investition für dein Business
Website erstellen lassen Kosten – der ehrliche Überblick für 2026
„Was kostet eine Website?“ – diese Frage höre ich in Erstgesprächen mit Abstand am häufigsten. Und ich verstehe sie gut, denn die Preisspanne ist enorm: Von 0 Euro beim Baukasten bis weit über 50.000 Euro bei komplexen Individualprojekten scheint alles möglich. Wenn du gerade recherchierst, was es kostet, eine Website erstellen zu lassen, dann bist du hier genau richtig. In diesem Artikel schlüssele ich die tatsächlichen Kosten transparent auf – basierend auf dem, was ich in über 20 Jahren Webentwicklung bei hunderten Projekten erlebt habe. Keine Schönrechnerei, keine Verkaufsfloskeln, sondern echte Zahlen und ehrliche Einschätzungen.
Dabei geht es mir nicht nur um den reinen Erstellungspreis. Viel wichtiger ist die Frage, was du langfristig investierst – und was du dafür zurückbekommst. Denn eine Website ist kein einmaliger Kauf wie ein Möbelstück, sondern eher vergleichbar mit einem Firmenwagen: Es gibt Anschaffungskosten, laufende Kosten und irgendwann auch mal eine Erneuerung. Genau diese Gesamtbetrachtung fehlt bei den meisten Kostenvergleichen im Netz, und deshalb möchte ich dir hier einen wirklich vollständigen Überblick geben.
- Solide Business-Website: 5.000–15.000 € Erstellungskosten + 1.500–5.000 € laufende Kosten pro Jahr
- TCO über 3 Jahre mitdenken – laufende Kosten summieren sich oft auf 50–100 % der Erstellungskosten
- Baukasten ab ~1.500 €, Freelancer ab ~2.000 €, Agentur ab ~5.000 € – aber die reine Erstellungssumme ist nur die halbe Wahrheit
- Amortisation in 3–12 Monaten – bei strategischem Aufbau und aktiver Kundengewinnung
- Versteckte Kosten kennen – Lizenzen, Content, DSGVO und Wartung werden in Angeboten oft nicht erwähnt
Preisfaktoren: Was bestimmt die Website erstellen lassen Kosten?
Bevor ich konkrete Zahlen nenne, lass uns kurz verstehen, warum die Preise so unterschiedlich ausfallen. Die Kosten einer Website hängen von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, die sich gegenseitig beeinflussen – und die je nach Projekt völlig anders gewichtet sein können.
| Preisfaktor | Einfluss auf den Preis | Typische Kostentreiber |
|---|---|---|
| Umfang & Seitenanzahl | Hoch – aber Komplexität zählt mehr als Anzahl | Eine Landingpage mit Kostenrechner kann teurer sein als 10 Textseiten |
| Design-Anspruch | Sehr hoch – Template vs. individuell | Maßgeschneidertes Design mit UX-Konzept: vierstellig aufwärts |
| Funktionalität & Technik | Hoch – oft unterschätzt | CRM-Integration, Buchungssystem, Mitgliederbereich, Shop-Funktionen |
| Content-Erstellung | Sehr hoch – oft nicht im Angebot | Texte: 2.000–5.000 € (10 Seiten), Fotoshooting: 500–2.000 € |
| SEO-Grundoptimierung | Mittel – nachträglich teurer | Keyword-Recherche, Meta-Daten, technische Optimierung, Schema.org |
Der Stundensatz eines Webdesigners oder einer Agentur variiert je nach Region, Erfahrung und Spezialisierung erheblich. Freelancer berechnen in Deutschland zwischen 50 und 120 Euro pro Stunde, Agenturen typischerweise zwischen 80 und 180 Euro. Ein niedriger Stundensatz bedeutet aber nicht automatisch günstigere Gesamtkosten – erfahrene Entwickler arbeiten oft deutlich effizienter und produzieren weniger Fehler, die später teuer nachgebessert werden müssen.
Falls dich das Thema Suchmaschinenoptimierung interessiert, wirf gerne einen Blick auf meinen Artikel zu den wichtigsten SEO-Rankingfaktoren 2026.

Kostenvergleich: Baukasten vs. Freelancer vs. Agentur
Jetzt wird es konkret. Ich stelle dir die drei gängigsten Wege vor, eine Website erstellen zu lassen, und ordne die jeweiligen Kosten realistisch ein. Dabei berücksichtige ich nicht nur den Erstellungspreis, sondern auch die laufenden Kosten über drei Jahre – denn erst diese Gesamtbetrachtung zeigt, was du wirklich zahlst.
| Kriterium | Baukasten | Freelancer | Agentur |
|---|---|---|---|
| Erstellungskosten | ~500 € (eigene Zeit) | 2.000–8.000 € | 5.000–30.000+ € |
| Laufende Kosten/Jahr | ~900 € (Abo + Erweiterungen) | ~2.000 € (Hosting, Wartung, Lizenzen) | ~2.500 € (Hosting, Wartung, Lizenzen) |
| TCO über 3 Jahre | ~3.200 € | ~11.000 € | ~19.500 € |
| Individualität | ✘ Template-basiert | ◐ Gut, aber begrenzte Disziplinen | ✔ Vollständig individuell |
| SEO-Qualität | ✘ Stark eingeschränkt | ◐ Abhängig vom Freelancer | ✔ Spezialistenteam |
| Skalierbarkeit | ✘ Begrenzt | ◐ Abhängig von Basis | ✔ Modular erweiterbar |
| Support / Ausfallsicherheit | ◐ Plattform-Support | ✘ Personenabhängig | ✔ Teamstruktur |
| Eigene Arbeitszeit | ✘ 40–80 Stunden | ◐ Content-Zulieferung | ✔ Full-Service möglich |
- Budget unter 2.000 Euro liegt
- Einfache Visitenkarten-Website ausreicht
- Du gerne selbst gestaltest und pflegst
- Kein individuelles Design nötig ist
- SEO keine zentrale Rolle spielt
- Individuelle Funktionen benötigt werden
- Professionelles Branding wichtig ist
- SEO-Performance entscheidend ist
- Skalierbarkeit gewünscht wird
- Schnittstellen zu anderen Systemen nötig sind
Auf unserer Leistungsseite für Webseiten und WordPress findest du einen guten Überblick darüber, wie ein Agenturprojekt bei uns typischerweise aussieht.
Preisübersicht nach Website-Typ
| Website-Typ | Freelancer | Agentur | Typischer Umfang |
|---|---|---|---|
| Visitenkarte (3–5 Seiten) | 1.500–3.500 € | 3.000–6.000 € | Startseite, Über uns, Leistungen, Kontakt, Basis-SEO |
| Unternehmenswebsite (10–20 Seiten) | 4.000–10.000 € | 8.000–20.000 € | Navigation, Blog, Leistungsseiten, Newsletter, Bewertungen |
| Online-Shop (50–200 Produkte) | 8.000–15.000 € | 10.000–25.000+ € | Produktverwaltung, Payment, Versand, rechtliche Anforderungen |
| Online-Shop (komplex, ERP-Anbindung) | — | 25.000–50.000+ € | Warenwirtschaft, Multi-Channel, individuelle Logik |
| Landingpage (einzeln) | 800–2.500 € | 1.500–5.000 € | Conversion-optimiert, ggf. A/B-Testing-Varianten |
Falls du gerade zwischen verschiedenen Shop-Systemen abwägst, empfehle ich dir meinen Vergleich von Shopify und Shopware. Und falls du Kundenbewertungen strategisch nutzen möchtest, schau dir meinen Artikel zum Thema Proven Expert Bewertungen sammeln an.
Bei einem Kunden haben wir kürzlich eine interessante Erfahrung gemacht: Er hatte zunächst eine Website für 1.800 Euro beim Freelancer erstellen lassen, war aber nach einem Jahr so unzufrieden mit Performance und Erweiterbarkeit, dass er komplett neu starten wollte. Am Ende hat er mehr bezahlt als wenn er direkt in eine professionelle Lösung investiert hätte. Mein Rat: Definiere vor der Anbietersuche klar, wo du in zwei bis drei Jahren mit deinem Business stehen willst – und wähle die Lösung, die zu diesem Ziel passt, nicht die, die heute am günstigsten ist.
Versteckte Kosten: Darauf solltest du unbedingt achten
Vielleicht fragst du dich jetzt, warum manche Angebote so viel günstiger sind als andere. Oft liegt die Antwort in dem, was eben nicht im Angebot steht. Versteckte Kosten sind der Grund, warum viele Website-Projekte am Ende deutlich teurer werden als geplant.
| Kostenfalle | Typische Kosten | Warum gefährlich |
|---|---|---|
| Theme- & Plugin-Lizenzen | 200–500 €/Jahr | Anbieter nutzt eigene Lizenzen – nach Übergabe zahlst du |
| Stock-Fotos / Bildlizenzen | 100–1.500 € (oder Shooting: 500–2.000 €) | Kostenlose Stockfotos tauchen auf Konkurrenz-Websites auf |
| DSGVO-Konformität | 50–500 €/Jahr (Tools) + ggf. 500–1.500 € (Anwalt) | Abmahnung kostet ein Vielfaches |
| Content-Erstellung / Migration | 2.000–5.000+ € | „Content wird vom Kunden geliefert“ = nicht eingerechnet |
| Nachträgliche Mobile-Optimierung | 1.000–3.000 € | 60 %+ der Besucher kommen vom Smartphone |
- Angebote ohne klar definierten Leistungsumfang – jede Änderung kostet extra
- Kein Hinweis auf laufende Lizenzkosten für Themes, Plugins oder Tools
- Hosting „inklusive“ – aber nur im ersten Jahr, danach zu überhöhten Preisen
- Kein Eigentum am Code oder Design – du bist dauerhaft an den Anbieter gebunden
- Fehlende mobile Optimierung, die nachträglich teuer nachgerüstet werden muss
Laufende Kosten: Hosting, Wartung und Updates langfristig kalkulieren
Die Erstellung ist nur der Anfang. Was viele nicht wissen: Die laufenden Kosten einer Website summieren sich über die Jahre zu einem erheblichen Betrag – und wer hier spart, riskiert Sicherheitslücken, Performance-Herausforderungen und sinkende Rankings.
| Kostenposten | Spanne pro Jahr | Empfehlung |
|---|---|---|
| Hosting | 300–600 € | Managed WordPress Hosting, 25–50 €/Monat |
| Domain | 20–50 € | .de + .com + wichtige Schreibweisen sichern |
| Wartung & Updates | 600–2.400 € | Wartungsvertrag: Updates, Backups, Sicherheitsmonitoring |
| Lizenzen (Themes, Plugins) | 200–500 € | Page-Builder, SEO-Plugin, Sicherheit, Formulare |
| DSGVO-Tools | 50–500 € | Cookie-Banner (Borlabs, Cookiebot o. ä.) |
| Content-Aktualisierungen | 500–3.000 € | Je nach Umfang: Blog, Produkte, saisonale Inhalte |
Ein Wartungsvertrag klingt nach Extra-Kosten, spart aber langfristig Geld. Kunden kommen regelmäßig zu mir, weil ihre jahrelang nicht gewartete Website gehackt wurde – und die Bereinigung kostet ein Vielfaches eines Wartungsvertrags.
Branchenspezifische Kostenanalyse: Was zahlen andere?
Spannend wird es bei der Frage, wie sich die Kosten je nach Branche unterscheiden. Denn ein Handwerksbetrieb hat völlig andere Anforderungen als eine Anwaltskanzlei oder ein Tech-Startup.
| Branche | Typischer Umfang | Realistisches Budget |
|---|---|---|
| Handwerk & lokale Dienstleister | 5–10 Seiten, Leistungen, Referenzen, Google Maps, GBP | 3.000–8.000 € |
| Ärzte, Anwälte, Berater | Vertrauenssignale, Bewertungen, Team, FAQ, Terminbuchung | 5.000–15.000 € |
| Mittelstand (B2B) | Case Studies, Downloads, Newsletter, Kundenportal, mehrsprachig | 10.000–30.000 € |
| E-Commerce / Online-Shops | Produkte, Payment, Versand, Warenwirtschaft, rechtliche Anforderungen | 8.000–50.000+ € |
| Startups & Tech | Hoher Design-Anspruch, Animationen, SaaS-Dashboard, API-Docs | 15.000–50.000+ € |
Wer sich für die aktuellen Entwicklungen im Online-Handel interessiert, findet in meinem Artikel zu den E-Commerce Trends 2026 spannende Einblicke.
Lass dich nicht von den Budgets anderer Branchen verunsichern. Entscheidend ist, was DEINE Zielgruppe erwartet und was DEIN Business braucht. Ein Schreiner mit einer hochwertigen 5.000-Euro-Website, die lokal gut rankt und regelmäßig Anfragen generiert, fährt besser als ein Startup mit einer 40.000-Euro-Website, die zwar toll aussieht, aber keine Leads bringt. Definiere zuerst deine Ziele, dann das Budget.
Regionale Preisunterschiede im DACH-Raum
Du kennst das sicher: Die gleiche Leistung kostet in München mehr als in Leipzig. Das gilt auch für Webdesign und Webentwicklung, wobei die Unterschiede weniger drastisch sind als in manchen anderen Branchen – schließlich arbeiten viele Agenturen und Freelancer remote und sind nicht an einen Standort gebunden.
Trotzdem gibt es Tendenzen: In Großstädten wie München, Frankfurt, Hamburg oder Zürich liegen die Webdesigner Stundensätze im Schnitt 20 bis 40 Prozent über denen in ländlicheren Regionen oder ostdeutschen Städten. In der Schweiz zahlst du generell das 1,5- bis 2-Fache der deutschen Preise, in Österreich bewegen sich die Kosten auf einem ähnlichen Niveau wie in Süddeutschland.
Mein Rat: Der Standort deines Dienstleisters ist weniger wichtig als seine Erfahrung, Referenzen und die Chemie zwischen euch. Dank Videokonferenzen und digitaler Zusammenarbeit spielt die physische Entfernung heute kaum noch eine Rolle. Achte lieber auf Branchenkenntnis und nachweisbare Ergebnisse als auf die Postleitzahl.
Kostenoptimierung: So sparst du bei der Website-Erstellung clever Geld
Jetzt fragst du dich vielleicht: „Wie bekomme ich eine gute Website, ohne mein gesamtes Marketingbudget dafür auszugeben?“ Gute Frage – und es gibt tatsächlich einige Stellschrauben, an denen du drehen kannst, ohne an Qualität einzubüßen.
- 1
Klare Anforderungen vor Projektstart
Je genauer du weißt, was du willst, desto weniger Korrekturschleifen fallen an. Ein sauberes Briefing spart locker 20–30 % der Projektkosten.
- 2
Content selbst vorbereiten
Texte, Bilder und Informationen strukturiert zuliefern reduziert den Aufwand erheblich. Pro Seite: ein Dokument mit Überschriften, Textblöcken und Bildvorschlägen.
- 3
Mit einem MVP starten
Nicht alles muss zum Launch perfekt sein. Starte mit den wichtigsten Seiten und Funktionen, erweitere schrittweise auf Basis echter Nutzerdaten.
- 4
Bewährte Systeme nutzen
WordPress deckt ~40 % aller Websites weltweit ab. Riesige Community, tausende Plugins, maximale Flexibilität bei minimalen Kosten.
- 5
Wartungsvertrag abschließen
Klingt paradox, spart aber langfristig Geld: Probleme werden früh erkannt, bevor sie teuer werden.
Es gibt Bereiche, bei denen Sparsamkeit nach hinten losgeht. Spare nicht am Hosting (langsame Websites verlieren Kunden und Rankings), nicht an der Sicherheit (ein Hack kann dein Business lahmlegen), nicht an der mobilen Optimierung (über 60 % deiner Besucher kommen vom Smartphone) und nicht an der DSGVO-Konformität (Abmahnungen kosten tausende Euro). Diese Investitionen schützen dein Business und zahlen sich immer aus.
ROI: Wann amortisiert sich deine Website-Investition?
Die spannendste Frage kommt zum Schluss: Lohnt sich die Investition überhaupt? Oder anders gefragt: Ab wann verdient deine Website mehr, als sie gekostet hat? Lass mich dir zwei konkrete Rechenbeispiele geben.
| Szenario | Steuerberater (lokal) | Online-Shop |
|---|---|---|
| Investition | 10.000 € | 25.000 € |
| Laufende Kosten/Monat | 200 € | 500 € |
| Zusätzlicher Umsatz/Monat | 6.000 € (2 Mandanten à 3.000 €/Jahr) | 15.000 € (bei 30 % Marge = 4.500 € Rohertrag) |
| Monatlicher Nettoertrag | 5.800 € | 4.000 € |
| Amortisation | ✔ < 2 Monate | ✔ ~6 Monate |
So berechnest du den Return on Investment: Zusätzlicher Umsatz durch Website pro Monat – minus laufende Kosten pro Monat = Monatlicher Nettoertrag. Gesamtinvestition ÷ Monatlicher Nettoertrag = Monate bis zur Amortisation. Bei den meisten meiner Kunden liegt die Amortisation zwischen 3 und 12 Monaten – vorausgesetzt, die Website ist strategisch aufgebaut und wird aktiv für die Kundengewinnung genutzt.
Wichtig dabei: Eine Website allein bringt keine Kunden. Sie ist ein Werkzeug, das in eine Gesamtstrategie eingebettet sein muss – mit SEO, eventuell Google Ads und guten Inhalten. Falls du dich fragst, wie du dein Werbebudget bei Google sinnvoll planst, wirf einen Blick auf meinen Artikel zu Google Ads Kosten und Budget. Und wenn du wissen möchtest, wie du wiederkehrende Aufgaben rund um deine Website automatisieren kannst, empfehle ich dir den Beitrag zu Website-Prozesse automatisieren.
Webseite erstellen lassen günstig – geht das überhaupt?
Ja, aber „günstig“ ist relativ. Wenn du eine einfache Visitenkarten-Website brauchst und bereit bist, selbst Content zu liefern und auf ein individuelles Design zu verzichten, kannst du mit 2.000 bis 4.000 Euro eine solide Basis schaffen. Das ist günstig im Vergleich zu einer 15.000-Euro-Agenturlösung, aber es ist eben auch ein anderes Produkt – so wie ein VW Polo und ein BMW 5er beide Autos sind, aber unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen.
Ein Kunde kam mit dem Wunsch nach einer „günstigen Website“ und 3.000 € Budget. Nachdem wir seine Ziele analysiert hatten, erhöhten wir auf 6.000 € und bauten SEO und Conversion-Optimierung ein. Sechs Monate später: 15–20 qualifizierte Anfragen pro Monat. Die zusätzlichen 3.000 € waren die beste Marketing-Investition.
Denke nicht in „günstig“ oder „teuer“, sondern in „angemessen“. Die richtige Website für dein Budget und deine Ziele zu finden, ist wichtiger als den niedrigsten Preis zu jagen.
Angebote vergleichen: Worauf du wirklich achten musst
Wenn du mehrere Angebote einholst – und das solltest du unbedingt tun – dann vergleiche nicht nur die Endsumme. Ein Angebot über 5.000 Euro kann deutlich mehr Leistung enthalten als eines über 8.000 Euro, wenn du genau hinschaust. Frage gezielt nach, was NICHT im Angebot enthalten ist. Die Antwort auf diese Frage sagt oft mehr über den Anbieter als alles andere.
- ☑️ Detaillierter Leistungsumfang (welche Seiten, welche Funktionen, welches CMS)
- ☑️ Anzahl der Korrekturschleifen und was danach passiert
- ☑️ Angabe zu Lizenzen und ob diese im Preis enthalten sind
- ☑️ Hosting-Empfehlung und ob Hosting inklusive ist
- ☑️ Klare Aussage zu Eigentumsrechten am Code und Design
- ☑️ SEO-Grundoptimierung: Was genau ist enthalten?
- ☑️ Mobile Optimierung (sollte Standard sein, wird aber nicht immer explizit genannt)
- ☑️ DSGVO-Konformität: Cookie-Banner, Datenschutzseite, SSL
- ☑️ Zeitplan mit Meilensteinen
- ☑️ Angaben zu laufenden Kosten nach Projektabschluss
- ☑️ Einweisung in das CMS zur eigenständigen Pflege
Häufige Fragen zu Website erstellen lassen Kosten
Was kostet eine einfache Website vom Profi?
Eine einfache Business-Website mit 5 bis 8 Seiten, responsivem Design, Kontaktformular und SEO-Grundoptimierung kostet bei einem Freelancer zwischen 2.000 und 5.000 Euro, bei einer Agentur zwischen 4.000 und 8.000 Euro. Hinzu kommen laufende Kosten für Hosting und Wartung von etwa 100 bis 250 Euro pro Monat. Der genaue Preis hängt vom Design-Anspruch, dem Funktionsumfang und davon ab, ob du den Content selbst lieferst oder erstellen lässt.
Lohnt sich ein Website-Baukasten für Unternehmen?
Für Einzelunternehmer mit sehr kleinem Budget und einfachen Anforderungen kann ein Baukasten ein guter Startpunkt sein. Sobald du aber individuelle Funktionen, professionelles SEO oder ein eigenständiges Design brauchst, stößt du schnell an Grenzen. Für Unternehmen mit Wachstumsambitionen empfehle ich eine WordPress-basierte Lösung, die flexibel mitwachsen kann und dir die volle Kontrolle über deine Daten und dein Design gibt.
Welche laufenden Kosten hat eine Website pro Monat?
Rechne mit mindestens 50 bis 100 Euro pro Monat für Hosting und Domain. Mit professioneller Wartung, Updates und Lizenzkosten landest du bei 150 bis 500 Euro monatlich. Dazu kommen eventuell Kosten für Content-Aktualisierungen, SEO-Maßnahmen und Online-Marketing. Über drei Jahre summieren sich die laufenden Kosten oft auf 50 bis 100 Prozent der ursprünglichen Erstellungskosten.
Wie lange dauert es, eine professionelle Website erstellen zu lassen?
Eine Visitenkarten-Website ist in 2 bis 4 Wochen realisierbar, eine umfangreiche Unternehmenswebsite braucht 6 bis 12 Wochen, und ein Online-Shop kann 8 bis 20 Wochen in Anspruch nehmen. Der größte Zeitfaktor ist dabei fast immer die Content-Zulieferung durch den Kunden – nicht die technische Umsetzung. Je besser du vorbereitet bist, desto schneller geht es.
Kann ich meine Website später erweitern, ohne alles neu zu machen?
Ja – wenn die technische Basis stimmt. WordPress und andere professionelle CMS-Systeme sind modular aufgebaut und lassen sich jederzeit um neue Seiten, Funktionen oder sogar einen Shop erweitern. Voraussetzung ist, dass die Grundstruktur sauber aufgesetzt wurde. Bei Baukasten-Lösungen ist die Erweiterbarkeit deutlich eingeschränkter, und ein Systemwechsel bedeutet in der Regel einen kompletten Neuaufbau.
Die richtige Investition für dein Business
Wenn du bis hierher gelesen hast, weißt du jetzt deutlich mehr über die realen Kosten einer professionellen Website als die meisten deiner Mitbewerber. Lass mich die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfassen: Die Kosten, eine Website erstellen zu lassen, hängen von Umfang, Design-Anspruch, Funktionalität und Content ab. Rechne für eine solide Business-Website mit 5.000 bis 15.000 Euro Erstellungskosten und 1.500 bis 5.000 Euro laufenden Kosten pro Jahr. Entscheidend ist nicht der günstigste Preis, sondern das beste Verhältnis aus Investition und Ergebnis.
Eine gut gemachte Website ist keine Kostenstelle, sondern eine Investition, die sich bei richtiger Umsetzung innerhalb weniger Monate amortisiert. Sie arbeitet 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche für dich – als Verkäufer, Berater und Aushängeschild deines Unternehmens. Aus diesem Grund möchte ich dir ans Herz legen: Nimm dir die Zeit, deine Anforderungen sauber zu definieren, vergleiche Angebote kritisch und wähle den Partner, dem du vertraust – nicht den, der am lautesten „günstig“ ruft.
Ich berate dich gerne – ehrlich, transparent und ohne Verkaufsdruck. In einem unverbindlichen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf deine Anforderungen und ich gebe dir eine realistische Einschätzung, mit welchem Budget du planen solltest.


















